| Japanische Fächer
Ogi und Uchiwa: Falt- und Blattfächer aus der Edo bis Showa Zeit
Meisterwerke
japanischer Fächermacherkunst von der Edo-Zeit
bis zur Moderne
Wir zeigen
Ihnen auf 3 Übersichtsseiten und mehr als
60 Hauptseiten
eine Auswahl
an schönen Fächern aus Japan, unterteilt
nach folgenden Themen:
Seite
1 mit Blattfächern - Uchiwa - Teil 1
Seite
2 mit Blattfächern - Uchiwa - Teil 2
Seite
3 mit Faltfächern - Ogi oder Sensu - Teil
1
Seite 4 mit Faltfächern - Ogi oder Sensu - Teil
2
Alle angebotenen
Fächer sind Einzelstücke und Originale
aus der Edo-, Meiji-, Taisho- oder Showa-Zeit,
wie in den Haupttexten beschrieben, zu
denen Sie über die Übersichtsseiten 1, 2, 3
und 4 gelangen.

Fächer sind ein wichtiger Teil der japanischen Kultur, viel
mehr als nur halbkreisförmige Gegenstände, die man mit der Hand hin- und
herbewegt, um sich kühlende Luft zuzuwehen. Sie werden von Frauen wie von
Männern bei allen möglichen Ereignissen im Leben verwendet. Fächer
symbolisieren geradezu das Leben selber.
Es gibt zwei Grundformen der japanischen Fächer:
1) Blattfächer (uchiwa)
Diese früheste Form der Fächer soll während der Zeit des Prinzen Shôtoku Taishi (572-622) aus
China über Korea nach Japan gelangt sein. Blattfächer sind flach und bestehen aus einem
etwa runden Rahmen über den ein Stück Papier oder Seide gespannt ist.
2) Faltfächer (sensu oder ogi)
Faltfächer gelten als eigenständige japanische Erfindung aus dem 11.
Jahrhundert (oder auch schon früher). Sie fanden großen Gefallen am kaiserlichen Hof wie
auch im Volk und
es entwickelte sich über die Jahrhunderte eine große Vielfalt an Formen und Größen
nach Zeit, Stil und Gebrauch. Dabei werden zwei Grundformen unterschieden:
a) Briséfächer
Fächertyp, der aus einzelnen Lamellen besteht, die am unteren Ende durch einen
Dorn und im oberen Drittel durch Bänder zusammengehalten werden.
b) Papier-Faltfächer
Fächer mit einem an der oberen Hälfte der Fächerstäbe montierten,
ziehharmonikaförmig gefalteten und meist bemalten Fächerblatt.
Die Anzahl der Fächerstäbe (Lamellen) variiert stark (meist
5 bis 25, aber auch mehr) und es wurden sehr unterschiedliche Materialien dafür
verwendet (Bambus, Zypressenholz, Elfenbein). Noch größer ist die Variationsbreite in der Anwendung von
Fächern. Es gibt:
Höfische Fächer als Symbol für den Rang und Status des Trägers / der Trägerin.
Kommandofächer als Insignien der Befehlsgewalt von Offizieren. Fächer für den
Tanz und das Theater (Kabuki wie Noh). Fächer für Feste und Zeremonien
(Verlobungsfächer, Hochzeitsfächer, Fächer für die Teezeremonie wie das
Kirschblütenfest), Fächer als Attribute bestimmter Shinto Götter. Fächer als
Gastgeschenke und natürlich auch als Werbeträger.
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